Trauben




Mittwoch 25. 04. 2012
Aktuell

Unsere "4x4" - Spargelweine


4 Weine zu je 4 Euro

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Mittwoch 25. 04. 2012
Aktuell

Frühlingshauch weckt Große Geister


Tradition ist die Weinprobe der Weingärtnergenossenschaft Rohracker schon relativ lange. Der Frühling im kleinen Wengerterflecken mit dem Blütenmeer von Blumen, Sträuchern und Bäumen bietet sich für eine solche Veranstaltung einfach an: alles was es hier am Ort an Schönem gibt kann den Besuchern präsentiert werden.

Der Kelterplatz im Osterschmuck führt in die neue Alte Kelter, das Catering von Sonja Lenz verheißt Köstliches und die Qualitätskurve der Weine der kleinsten Stuttgarter Genossenschaft weißt steil nach oben. Ist es da ein Wunder, dass dieses Jahr das Motto lockte: „ Frühlingshauch weckt Große Geister“?Floristin Sibylle Lepple brachte den Frühlingshauch wieder in die zahlreich besuchte Kelter und nach einem Begrüßungscocktail warteten Alle gespannt, welch Großer Geist denn ins kleine Dorf im engen und steilen Rohracker einziehen würde.

Weit hergeholt- zeitlich gesehen- doch im Geiste verwandt und deshalb nahe liegend war es kein Geringerer als Friedrich Schiller in Gestalt und Gewand von Martin Stirnweiss. Als Hobby- Wengerter und – Schauspieler spielte er gekonnt den Dreiklang von Kunst, Cuvee und Kulinarik.

Eine Karotten- Orangen- Ingwer- Suppe leitete die Weinprobe ein, eingerahmt von Sekt und Seggl und den Ausführungen zu den weinaffinen Wurzeln des Dichters. Die Rote- Bete- Frischkäse- Crepe auf Zuckerschoten mit Orangendressing ließ die Geschmacksknospen der Gäste entfalten und bereitete auf Bix und Riesling vor. Kein Besucher konnte die Klagen des Herrn Dornfeld verstehen, dass die Württemberger ob des häufigen Kaffee- und Tabak- Genusses so geschwächt seien, dass sie den regelmäßigen Genuss des Weines gar nicht mehr aushalten könnten. Der Namensgeber der Traubensorte lebte allerdings im 19. Jahrhundert…

Zentraler Punkt des Abends war dann das eingewanderte Zürcher Geschnetzelte, vermählt mit zwei vinologischen Einwanderern. Schon Schillers Vater empfahl den Württemberger Weingärtnern zum Anbau der „welschen Traube“, um auch Ausländer für die hiesigen Weine zu begeistern. Nichts anderes als der Trollinger versteckt sich dahinter. Auch der Spätburgunder entstammt natürlich anderen Gefilden und doch zeigte der Dreiklang, wie gut die Rohräcker Wengerter ihre Importe zur Harmonie bringen können.

Laben durften sich zum krönenden Abschluss alle Anwesenden am besonderen Stolz der Weingärtner: aus dem Jahrgang 2009 wurden ein Lemberger und ein Spätburgunder gereicht, beide stark ertragsreduziert und im Holzfass ausgebaut mit Kraft und Körper. „ Wundervoll ist Bacchus` Gabe, Balsam für`s zerrissne Herz“- hin- und hergerissen welcher der beiden besser zur Schoko- Mousse passen würde. 

Ein weiterer „Import“ trug zum harmonischen Genuss des Abends ganz wesentlich bei: wie schon vergangenes Jahr leistete der Kirbejahrgang aus dem Nachbarort den Service zur Freude von Gastgebern und Gästen.

Und ganz bestimmt zieht nächstes Jahr wieder der Frühling in die Rohracker Kelter ein, wobei Weinfreunde das ganze Jahr über von den Düften und Aromen der Rohräcker Weine angelockt werden…

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Montag 26. 03. 2012
Aktuell

Frühjahrsweinprobe


31.03.2012 - 18:30 Uhr

Einlass ab 18 Uhr

Eintritt: 28 Euro

Frühjahrsweinprobe "Frühlingshauch weckt Große Geister"

Literarische Weinprobe in der Kelter.

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Montag 30. 01. 2012
Aktuell

Das Herz – es schlägt- in Rohracker!


Ganz offensichtlich wurde, dass das Herz von Rohracker schlägt, wiederbelebt durch eine Organspende der Stadt Stuttgart. Ganz klar ist, dass das Herz des Wengerterfleckens in und um die neue Alte Kelter lokalisiert werden kann. So wurden dann vergangenes Jahr auch noch die Herzkranzgefäße in Form des Kelterplatzes erneuert und die Rohracker Bürger nehmen diese Wiederauffrischungsmaßnahme dankend an und beleben beim Weihnachtsmarkt Vorplatz und Kelter.

Vergangenen Samstag präsentierten sich Models allen Alters den zahlreich erschienenen Besuchern. Geschmückt war die stilvolle Kelter von Floristin Sibylle Lepple, deren Blumenlädle ganz nah beim Herzen Rohrackers liegt.

Schräg gegenüber hat sich eine erfreuliche Wende ergeben: aus der einstigen Metzgerei Roos wurde während des Kelterumbaus eine Verkaufsstelle der Weingärtner und mittlerweile ein Raum für kreative Modeideen. Als Spross der Familie Roos nutzt Ulrike Ettischer die Räumlichkeit für ihr Atelier. Während anfangs die Rohräcker beim Vorbeigehen und Reingucken nur neugierig hineinstaunten, sind jetzt immer mehr Leute nicht nur weiblichen Geschlechts auf den Modegeschmack gekommen.

Und nicht nur das- als Ulrike Ettischer die Idee hatte, ihre Erzeugnisse in größerem Rahmen zu präsentieren, boten die Weingärtner erfreut die Kelter als Laufsteg an. Auch die Mode-Kunden waren so begeistert, dass sie sich als Models zur Verfügung stellten- vom Enkel zur Oma- Alle wollten am Rohracker Fashion- Samstag teilnehmen.

Gab es anfangs die elegant- seriöse Symbiose von schottischem Harris- Tweed und schwäbischem Ambiente zu bewundern, so folgte anschließend eine breite Auswahl aus dem reichhaltigen Ideenschatz von U. Ettischer: vom Etuikleid über Kleid mit Ballonrock zum Brautkleid.

 

 

 

 

 

 

 Reichlicher Beifall begleitete und belohnte sowohl die Models von Tante Helene im dezenten Kostüm bis Enkel Nic in seinem traumhaften Dufflecoat wie auch die Schöpferin dieser Kreationen. Symbolhaft für das Ambiente: aus einem alten Getreidesack entsteht ein Blazer, der einen neuen Zeitgeist aufleben lässt. Die Begeisterung der Modegucker war so groß, dass sich eine Wiederholung dieses Events aufdrängt. Die Nähmaschine surrt schon, die Schere ist gewetzt und die Kreativität kennt keine Grenzen.

 

 

 

 

 

 

 

Steil- aber oho lautet schon seit Jahren das Motto der Weingärtner aus dem sonnenverwöhnten Rohracker. Klein – aber fein ist das Atelier Ettischer. Sowohl diese Unternehmen wie auch andere im Ort zeigen, dass dieses kleine, herzliche Rohracker lebt und sich ständig neu erfindet.

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Montag 16. 01. 2012
Aktuell

Ey Du Flasche – Caritas-Ausstellung in der Kelter


"Ey Du Flasche" – Caritas-Ausstellung in der Kelter

Ein Mittel zum Überleben sind leere Pfandflaschen für manche Obdachlose, für andere sind volle Flaschen Lebens- und Suchtmittel. Außenstehende sehen Obdachlose oft als Versager – als „Flaschen“.


Gemeinsam mit der Künstlerin Khatuna Khundadze haben Frauen und Männer der Stuttgarter Tagesstätte für Wohnungslose Olga46 und der Frauenpension verschiedenste Flaschen künstlerisch gestaltet und das Klischee Flasche-Obdachlos-Trinker-Versager gebrochen.
Die Caritas-Ausstellung wurde u.a. im Stuttgarter Rathaus gezeigt.
Öffnungszeiten: 09.12.2011 bis 20.01.2012. Freitags 18.30 bis 20.00 Uhr, samstags 10.00 bis 12.00 Uhr.

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